veröffentlicht von Martin Lorber am 12. Dezember 2011

Veranstaltungshinweis: 6. internationale „Conference on the Philosophy of Computer Games“ vom 29.-31. Januar 2012 in Madrid

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Hin und wieder berichte ich in meinem Blog über kommende Veranstaltungen, bei denen gesellschaftliche Fragestellungen rund um Computer- und Videospiele thematisiert werden. Ein Beispiel hierfür ist die Conference on the Philosophy of Computer Games. Unter dem Titel “The Nature of Player Experience” treffen sich im kommenden Januar zum nunmehr 6. Mal Experten der Wirtschaft, Wissenschaft und Technik um über philosophische Aspekte von Videospielen zu debattieren.

Die Konferenz findet zwischen dem 29. und 31. Januar 2012 im spanischen Madrid statt und analysiert die philosophischen Aspekte von Computer- und Videospielen. Langfristiges Ziel ist es, Forschende aus den verschiedensten Bereichen mit der Wirtschaft zusammenzubringen und eine neue philosophische Disziplin, die Philosophie der Computerspiele, zu etablieren. Unter den Teilnehmern finden sich Vertreter der Videospielindustrie, Wissenschaftler und Studenten unterschiedlichster Fachrichtungen wie der Philosophie, Semiotik, Ästhetik, Soziologie, Psychologie und Anthropologie. Die äußerst vielschichtigen Hintergründe und Herangehensweisen sorgen für meist spannende Diskussionen. So wird sich die kommende Konferenz unter anderem mit folgenden Themen beschäftigen:

  • Virtual Worlds and Moral Evaluation
  • Cybersport 2.0: Legitimization and Ethical Dimensions of Videogames
  • Cognitive and Affective Systems Transformed Through „Serious“ Game Play
  • ‚In The Game‘? Embodied Subjectivity in Gaming Environments
  • Paidea in Ludus: The Aesthetic and Technical Experience in Computer Game Play
  • Adventure as Art: The Aesthetic Value of Puzzles
  • Virtual Pets and the End of the World: Studying an MMOG’s Closure
  • Generic experiences
  • I play, therefore I am

Seit der ersten Konferenz in 2005 hat sich das internationale Netzwerk von Mitgliedern und Partnern stetig erweitert. Gründungsmitglieder der Initiative sind das Department of Philosophy, Classics, History of Art and Ideas der Universität Oslo, das Center for Computer Game Research der IT-Universität Kopenhagen und das Philosophical Project Centre (FPS ) Oslo. Hintergrund war die wachsende Bedeutung von Computer- und Videospielen im akademischen Umfeld, die dazu führte, dass sich immer unterschiedlichere Disziplinen dem Thema widmeten.

Auf den Internetseiten der Conference on the Philosophy of Computer Games kann man sich ausführlich über die zurückliegenden Konferenzen in Italien, Deutschland, Norwegen und Griechenland informieren. Sie finden dort ebenfalls eine Auflistung aller kommenden Themenschwerpunkte sowie ein Anmeldeformular.

Durch eine Zusammenarbeit mit dem Medialab-Prado ist der Eintritt für die Veranstaltung nun umsonst.

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