veröffentlicht von Martin Lorber am 10. Oktober 2013

Ringvorlesung : „Spiele – Ich spiele, also bin ich.“ in Köln

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Die gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung der Computer- und Videospielbranche nimmt von Jahr zu Jahr weiter zu. Die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten des technischen Know-Hows sowie der spielerischen Prozesse abseits der reinen Unterhaltung bereichern das Wissen und die Möglichkeiten vieler anderer Wirtschaftszweige. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Branche vermehrt als attraktiver Arbeitgeber mit positiven Zukunftsaussichten wahrgenommen wird. Viele wollen ihr Hobby zum Beruf machen, aber auch weniger Spieleaffine finden hier spannende Jobs.

Um interessierten Studierenden in Köln den Einstieg in die Branche zu erleichtern, organisiert das ProfessionalCenter der Universität zu Köln eine Ringvorlesung zum Thema: „Spiele – Ich spiele, also bin ich.“ Diese interdisziplinäre Veranstaltung ist offen für alle Besucher und beleuchtet die Zusammenhänge zwischen Spiel und Arbeit sowie die Themen Kulturgeschichte des Spiels, virtuelle Welten, Game-Design und Sportspielforschung. Die jeweiligen Termine werden von unterschiedlichen Wissenschaftlern aus dem gesamten deutschsprachigen Raum geleitet.

Flankiert werden die Vorlesungen von ganztägigen Workshops in spannenden Unternehmen oder Forschungseinrichtungen. Hier haben die Teilnehmer die Möglichkeit in interdisziplinären Teams an Themen zu arbeiten, die in einem direkten Zusammenhang mit der Kernkompetenz des jeweiligen „Veranstalters“ stehen. Auch EA wird in Köln einen Workshop zum Thema „Transformationen in der Games-Industrie und Implikationen für unterschiedliche Geschäftsbereiche“ veranstalten.

Während die Vorlesungsreihe bereits zum 22.10.2013 beginnen wird, finden die Workshops erst ab November statt. Wer also teilnehmen möchte hat noch genügend Zeit sich anzumelden. Die offizielle Anmeldefrist läuft noch bis einschließlich 04.11.2013. Weitere Informationen zu der Veranstaltung hier.

Eine schöne Veranstaltung, die Teilnehmern gleichzeitig ein wissenschaftliches Fundament als auch praktisches Wissen an die Hand gibt und sie so auf einen Einstieg in die Branche vorbereitet. Deshalb beteiligen wir uns gerne mit einem Workshop und man kann gespannt sein auf die Ergebnisse. Ich bin sicher, dass hier auch die eine oder andere Überraschung zu Tage gefördert wird und würde mich über zahlreiche Anmeldungen freuen.

Weitere Links zum Thema:

Blog: Ausbildungskompass Games

Blog: Buchvorstellung: „Mysterium Spieleentwickler“

Blog: Industriekompass Games

Blog: Interview mit Prof. Dr. Müller-Lietzkow über die Gründung eines Kompetenzzentrums für Game Studies und der Positionierung der Industrie.

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