veröffentlicht von Martin Lorber am 04. April 2015

International Gamesweek in Berlin: Ein Besuch, der sich gelohnt hat!

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In der vergangenen Woche fand in Berlin die INTERNATIONAL GAMES WEEK BERLIN statt. Neben der Verleihung des Deutschen Computerspielpreis (DCP) gab es viele weitere spannende Veranstaltungen. Quo Vadis, A MAZE, Gamefest im Computerspielmuseum – um nur eine Auswahl zu nennen. Ein Programm, das dem „neuen“ DCP einen sehr würdigen Rahmen verpasst. In diesem Jahr war ich selbst Teil der Jury des DCP und durfte den Trubel auch vor Ort erleben. Jedoch habe ich neben der Preisverleihung nur die Zeit gefunden die Quo Vadis zu besuchen. Allein dieser Besuch hat sich aber, aufgrund der vielen spannenden Vorträge und Gesprächspartner, sehr gelohnt.

Erfolgreiche Fachkonferenz für Computerspiele

Die Entwicklerkonferenz QuoVadis hat sich in den letzten Jahren zu einem der bedeutendsten Think Tanks der Gamesbranche entwickelt. Sie ist eine große Plattform für den Nachwuchs und Altstars der Branche geworden. Mehr als 180 Sprecher und 130 Sessions, Workshops und Vorträge wurden geboten. Da blieb nur die Qual der Wahl bei regem Publikumsandrang im Kino International und Cafe Moskau. Besonders aufgefallen ist mir die internationale Ausrichtung der Quo Vadis. Fast die Hälfte der Sprecher und Besucher reisen extra für die Konferenz nach Deutschland. Eine tolle Entwicklung, die Organisator Stephan Reichart und sein Team zu recht besonders freut.

Quo Vadis als D.I.C.E. Europas

Leider konnte ich nur die ersten beiden Tage besuchen. Diese boten in meinen Augen allerdings schon eine ganze Menge Höhepunkte. Nur um ein paar Beispiele zu nennen: Vorträge von Kacper Kwiatkowski, Teil des Teams von „This War of Mine“, oder Don Daglow und die Diskussionsrunde mit Noah Falstein und Ed Fries waren fantastisch. Sie bestätigten mir im persönlichen Gespräch, dass die Quo Vadis international immer mehr an Bedeutung zunimmt. Fries gab an, dass sein Umfeld die Quo Vadis schon als D.I.C.E. Summit Europas ansieht. Ein wirklich schönes Lob für die Veranstalter.

Deutscher Computerspielpreis erfolgreich reformiert

Über den „neuen“ DCP kann ich ebenfalls nur Gutes erzählen. Judith Rakers moderierte sehr angenehm durch den Abend und die Laudatoren sorgten immer wieder für Höhepunkte. Durch die Neuausrichtung des Preises ist dieser noch einmal ein ganzes Stück gewachsen. Nach der Kritik der letzten Jahre, kann man hier allen Beteiligten ein dickes Lob aussprechen. Ich hätte mich natürlich sehr gefreut, wenn unser nominiertes Dragon Age: Inquisition gewonnen hätte. Eine Niederlage gegen das großartige „This War of Mine“ ist jedoch noch verschmerzbar.

Quo Vadis wächst weiter

Wie immer bei hochklassigen Veranstaltungen wie der Gamesweek, ärgere ich mich, dass ich nicht alles miterleben konnte. Ein Gefühl, welches ich sicher mit vielen teile. Vielleicht schaffe ich es ja im nächsten Jahr mehr Zeit auf der Gamesweek zu verbringen. Die Quo Vadis wird dann wohl auch in neuen Räumlichkeiten stattfinden, wie mir Stephan Reichart verriet. Das Cafe Moskau ist inzwischen zu klein für den großen Besucherandrang geworden. Ich bin gespannt, wie sich die Veranstaltung weiter entwickelt und freue mich über Ihre Kommentare im Blog. Teilen Sie mir Ihre Erfahrungen mit – gerne auch via Facebook, Twitter und Google Plus.

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