2014 besuchten rund 335.000 Menschen aller Altersklassen die gamescom. Für den Jugendschutz sorgt die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK). Quelle: gamescom
veröffentlicht von Martin Lorber am 08. August 2014

gamescom congress 2014

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Es ist wieder so weit. Vom 13. bis 17. August wird Köln erneut das Zentrum der Videospielindustrie. Auf dem Kölner Messegelände findet mit der gamescom 2014 der weltweit größte Messeevent für interaktive Spiele und Unterhaltung statt. Unternehmen aus aller Welt stellen dem interessierten Publikum ihre neusten Entwicklungen aus den Bereichen Hardware, Software und Spiele vor.

Doch damit nicht genug. Im Rahmen der Messe finden auch immer viele zusätzliche interessante Veranstaltungen statt. So zum Beispiel am 14.08.2014 der gamescom congress 2014. Im Congress-Centrum Nord der Kölnmesse werden die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse rund um das Thema Games und Gesellschaft vorgestellt. Bereits seit vier Jahren widmet sich die Konferenz der wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit den Themen „Medienkompetenz“, „Modernes Lernen“ und „Jugendschutz“. Hier treffen Experten unterschiedlichster Disziplinen aufeinander, um gemeinsam die Debatte über die sozialen Auswirkungen und wirtschaftliche Bedeutung von Computer- und Videospielen voranzutreiben.

In diesem Jahr hat sich der Kongress mit vier Themenschwerpunkten neu aufgestellt. Um der Vielfalt von Computer- und Videospielen Rechnung zu tragen richtet sich das Programm mehr denn je an eine breitere Öffentlichkeit und explizit nicht an ein reines Fachpublikum. Die inhaltlichen Schwerpunkte bilden in diesem Jahr, „Jugendmedienschutz & Medienkompetenz“, „wirtschaftlicher Rahmenbedingungen am Spiele-Standort Deutschland“, „Innovationen sowie Einsatzmöglichkeiten von Computerspielen“ und „Rechtliche und politische Fragen der deutschen und europäischen Spielebranche“.

Insgesamt werden in den Vortragsräumen über 30 Vorträge und Workshops stattfinden. Auch ich habe die große Freude an zwei Podiumsdiskussionen teilzunehmen. Unter dem Motto „Free to Play – from the status quo of a successful business model” diskutiere ich mit weiteren Vertretern aus der Industrie über die zukünftige Entwicklung des Marktes und zukünftige Geschäftsmodelle. Zusätzlich werde ich noch in meiner Rolle als Jugendschutzbeauftragter von EA gemeinsam mit Wissenschaft und Politik zum Thema „Best World Scenario eines effektiven Jugendschutzes. Think outside the Box: Wie müsste der Jugendschutz aufgestellt sein, damit er effektiv im Kinderzimmer ist?“ reden.

Ich kann jedem diese Veranstaltung nur ans Herz legen – natürlich nicht nur, weil ich selber an Podiumsdiskussionen teilnehme. Alle Diskussionsrunden und Workshops sind spannend besetzt und versprechen interessante Einblicke in die verschiedensten Themengebiete. Ich bin mir sicher, es lohnt sich. Eine Übersicht zu den verschiedenen Tagungspunkten und Referenten finden Sie auf dem Webauftritt des Kongresses.

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