Digitale Spiele im Museum
veröffentlicht von Martin Lorber am 11. November 2015

Digitale Spiele im Museum: Fachtagung in Köln

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Digitale Spiele im Museum sind längst kein Novum mehr. Sei es als Sonderausstellung, wie Film und Games in Frankfurt, oder als Dauerausstellung, wie im Computerspielemuseum in Berlin. Anders als „klassische“ Exponate stellen digitale Spiele die Kuratoren in Museen vor besondere Herausforderungen. Als flüchtiges Medium entfalten digitale Spiele ihre volle Wirkkraft erst durch den Akt des Spielens. Eine Ausstellung für digitale Spiele in Museen erfordert also idealerweise ein interaktives Element. Wie solch eine Ausstellung aussehen könnte, diskutiert die Tagung „Game Studies at the Museum“.

Digitale Spiele im Museum

In Köln versammeln sich am 27. und 28. November Forscher aus unterschiedlichen Fachbereichen, um über digitale Spiele in Museen zu diskutieren. Noch immer tun sich viele Museen schwer digitale Spiele auszustellen. Als flüchtiges Medium wirken digitale Spiele erst richtig, wenn die Besucher sie spielen. Aus diesem Grund müssten die Ausstellungen eher den frühen Arcade-Spielhallen gleichen. Inklusive einer Aneinanderreihung von Spielstationen. Trotz einer wachsenden Zahl an Museumsprojekten rund um das digitale Spiel bleiben Konzepte der Ausstellbarkeit weiterhin Mangelware. Die Tagung „Games at the Museum“ setzt mit Beiträgen aus Game Studies, Game Design und Game Art an diesem Problem an. Besucher erwartet eine sehr gut besetzte Sprecherriege.

Ort der Veranstaltung ist das MAKK – Museum für angewandte Kunst Köln. Ein Blick auf das Programm bietet der Flyer der Fachtagung.

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