Die Clash of Realities in Köln gehört zu den wichtigsten Fachkonferenzen zum Thema digitale Spiele.
veröffentlicht von Martin Lorber am 11. November 2015

Clash of Realities 2015 war ein voller Erfolg

Teilen auf:

Die Clash of Realities 2015 ist vorbei. Und sie war ein voller Erfolg. Die Fachkonferenz in Köln stellte wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis, warum sie zu den bedeutendsten Terminen zum Thema Gamestudies gehört. Wie kaum eine andere Konferenz bringt die Clash of Realities Vertreter der unterschiedlichsten Disziplinen zusammen. Rund 300 Teilnehmer fanden sich zum interdisziplinären Austausch in den neuen Räumlichkeiten der TH Köln ein. Als Teil des Program Boards der Clash of Realities möchte ich (mit ein wenig Stolz in der Stimme) behaupten, dass wir wieder eine sehr gelungene, wichtige und zukunftsweisende Konferenz realisieren konnten.

Sprecher, Partner und Organisatoren der Clash of Realities 2015 - © Michaela Patschurkowski / Clash of Realities
Sprecher, Partner und Organisatoren der Clash of Realities 2015 – © Michaela Patschurkowski / Clash of Realities

Clash of Realities mit spannenden Vorträgen

Die Vorträge der international besetzten Sprecherriege waren interessant und spannend, die Mischung ausgewogen. Während der gesamten Clash of Realities herrschte eine inspirierende Stimmung und fast immer gute Laune. Ich habe sehr viele positive persönliche Rückmeldungen bekommen. Leider gab es wie in jedem Jahr erneut einen Umstand, der für Ungemach sorgte: Es gibt so viele spannende Themen, dass man gar nicht alle besuchen kann. Am ersten Tag konnte ich zum Beispiel (leider) nur den Vorträgen des Ethics in Digital Games – Media Education Summit beiwohnen. Ein Luxusproblem.

Auf der Clash of Realities gab es wie immer viel Raum zu diskutieren.
Auf der Clash of Realities gab es wie immer viel Raum zu diskutieren.

Clash of Realities versachlichte die gesellschaftliche Diskussion

Besonders freute mich, dass Prof. Dr. Winfred Kaminski den zweiten Tag eröffnete. Mit ihm habe ich 2006 die Konferenz aus der Taufe gehoben. Er legte seine Erfahrung und seine guten Kontakte zur Wissenschaft in die Waagschale und verankerte die Konferenz fest in den Institutionen der FH Köln. Gemeinsam haben wir mit den Clash of Realities eine Plattform geschaffen, auf der sachlich zum Thema digitale Spiele diskutiert und das Forschungsfeld vorangebracht werden konnte. Zu Zeiten übelster Killerspieldebatten fast schon ein Novum.

Tagungsband zu Clash of Realities in Planung

Die vielen Gespräche während der Clash of Realities zeigten deutlich, dass die Interdisziplinarität erneut sehr gut funktionierte und der Austausch für alle Beteiligten fruchtbar war. Sicherlich auch ein Verdienst der erstmals beteiligten Internationalen Filmschule Köln (ifs Köln). Als Teil des Program Boards des Ethics in Digital Games – Media Education Summits war ich natürlich besonders gespannt, wie dieser von den Besuchern aufgenommen wird. Die Vorträge, und mehr noch die daraus resultierenden Diskussionen, zeigten allerdings recht schnell, dass wir ein wichtiges Thema aufgegriffen haben. Dieses und die vielen anderen spannenden Themen der Clash of Realities werden auch dieses Mal in einem Tagungsband festgehalten. Ich freue mich jetzt schon darauf, die Vorträge zu lesen, die ich leider verpasst habe.

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *