veröffentlicht von Martin Lorber am 09. September 2013

BarCamp „researching games“

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Neben bedeutendem Wirtschaftsfaktor und anerkanntem Kulturgut sind digitale Spiele längst auch spannender Forschungsgegenstand. Die positive Entwicklung des Mediums in den letzten Jahren geht mit einem verstärkten Interesse der Wissenschaft für das Thema Games einher. Sie nimmt sich immer stärker den Spielen, ihren Wirkungen und Möglichkeiten an. So zum Beispiel vom 28. – 29.09. in Wiesbaden. Hier treffen sich vom Studenten bis hin zum Professor nun schon zum dritten Mal Vertreter der unterschiedlichsten Disziplinen, um sich zum Thema digitale Spiele auszutauschen.

Beim “researching games BarCamp” können alle Teilnehmer eine Präsentation zum Thema digitale Spiele halten. Es ist ein offenes Treffen, bei dem der genaue Ablauf erst vor Ort gemeinsam festgelegt wird. Dabei steht die wissenschaftliche Erforschung des Mediums Computer- und Videospiel im Vordergrund. Prinzipiell steht es allen Fachrichtungen offen. Nicht nur Informatiker, Medienwissenschaftler oder Pädagogen, sondern auch Ingenieure, Linguisten, Psychologen, Betriebswissenschaftler, Mediziner, Physiker, Soziologen, Mathematiker oder Juristen werden ausdrücklich eingeladen.

Ein spannendes Konzept, welches mit seiner interdisziplinären Ausrichtung zeigt, wie mannigfaltig das Medium sein kann. Der lockere und informelle Aufbau des Treffens bietet viel Raum zum gegenseitigen Kennenlernen und zur Diskussion. Ich bin mir sicher, dass die unterschiedliche Sichtweise der einzelnen Disziplinen auf den Forschungsgegenstand „Games“ den Horizont des wissenschaftlichen Diskurses erweitern wird.

researching games 2013 findet vom Sa 28.09. 14:00 Uhr bis So 29.09. 17:00 Uhr in den Tagungsräumen der Jugendherberge Wiesbaden, Blücherstr. 66, 65195 Wiesbaden, statt. Ein Besuch wird sich sicherlich lohnen.

Weitere Links zum Thema:

Blog: Interview mit Prof. Dr. Müller-Lietzkow über die Gründung eines Kompetenzzentrums für Game Studies und der Positionierung der Industrie.

Web: Website „researching games“

Web: Interview mit Initiator Florian Berger auf superlevel

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