Ausbildungskompass Games, Quelle: BIU
veröffentlicht von Martin Lorber am 02. Februar 2013

Ausbildungskompass Games

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Immer wieder werde ich gefragt, welche Ausbildungsmöglichkeiten es in Deutschland gibt um in der Games-Branche Fuß zu fassen. Viele wollen ihr Hobby zum Beruf machen und ihre Kreativität, ihr Talent und ihren Enthusiasmus einem wachsenden Wirtschaftszweig zur Verfügung stellen. Was nicht verwunderlich ist. Die Bedeutung der Computer- und Videospielbranche für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung wächst von Jahr zu Jahr. In Deutschland setzte die Branche 2011 alleine im Softwarebereich rund zwei Milliarden Euro um und bietet rund 10.000 Menschen einen Arbeitsplatz. Das Potential des Marktes zeigt sich auch in einer Wachstumsrate von 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dazu kommt eine ganze Reihe zukunftsträchtiger Anwendungen von Ideen und Technologien die ursprünglich unter spielerischen Aspekten entwickelt oder erdacht wurden. Die Bandbreite reicht von medizinischen Anwendungen, über technische Anwendungen, bis hin zur Vermittlung von Lerninhalten.

Ausbildungskompass Games, Quelle: BIU

Ausbildungskompass Games, Quelle: BIU

Ausbildungskompass Games zeigt Ausbildungsangebote

Nun gibt es für den Einstieg in die Gamesbranche keine konkrete Ausbildung. Die Werdegänge der Einzelnen sind so vielfältig wie die Branche selbst. Ich bin ein gutes Beispiel für diese Aussage. Auch ein studierter Musikwissenschaftler, Philosophen und Völkerkundler findet seine Nische. Allerdings lässt sich schon erkennen, dass bestimmte Studienrichtungen besonders gut zur Branche passen. Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) hat einen „Ausbildungskompass Games“ zusammengestellt, der Nachwuchs Orientierung in der Fülle der Ausbildungsangebote geben möchte. Auf der Website des BIU finden Interessierte rund 150 Studiengänge verschiedener Fachrichtungen in Deutschland. Unterteilt in künstlerische, technische und administrative Studiengänge kann auf einer übersichtlichen Deutschlandkarte ganz einfach nach Studienorten in der eigenen Region gesucht werden.

Wer einen Einstieg in die Gamesbranche sucht, sollte ruhig einmal einen Blick wagen.

Weitere Links zum Thema:

Blog: Buchvorstellung: „Mysterium Spieleentwickler“

Blog: Neue PwC-Studie: Videogames in Deutschland

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