Deutsches Sport & Olympia Museum in Köln
veröffentlicht von Martin Lorber am 06. Juni 2016

Phänomen eSport – Ist das Sport?

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Es ist Bewegung. Es ist Wettkampf. Es gibt gefeierte Stars und Heerscharen ambitionierter Amateure. Herausragende Athleten treten in großen Arenen vor großem Publikum gegeneinander an. Mittlerweile fiebern etwa 300 Millionen Menschen weltweit bei Übertragungen von Computerspiel-Partien mit. eSport ist ein Massenphänomen und wird kontrovers diskutiert.  Am 5. Juli lädt eine Podiumsdiskussion im Deutschen Sport & Olympia Museum in Köln dazu ein, sich über die unterschiedlichen Standpunkte zu informieren und auszutauschen.

eSport: Professionalisierung schreitet rasant voran

Es gibt die unterschiedlichsten Disziplinen, die Top-Spieler kommen aus aller Herren Länder, die wichtigen Turniere finden auf der ganzen Welt verstreut statt und bieten erstaunlich hohe Preisgelder. Es gründen sich professionelle Teams und Organisationen. Organisiert werden müssen einheitliche Regelwerke und Fairplay-Standards. Mittlerweile spielen sogar Doping-Kontrollen eine wichtige Rolle.

eSport kontrovers debattiert

Der eSport steht trotzdem weiterhin vor seiner Bewährungsprobe. Deshalb unterstütze ich es, seine Anerkennung in Deutschland voranzutreiben. Einen ersten Schritt dazu ging die Gamesbranche mit der Gründung des eSports.BIU. Allerdings scheiden sich bei diesem Thema immer noch die Geister. So stehen der wachsenden Zahl begeisterter Anhänger ernstzunehmende Bedenkenträger und Kritiker gegenüber.

eSport als anerkannte Sportart?

Einige halten die Beschäftigung mit Tastatur und Bildschirm für zeitraubend, ungesund und pädagogisch bedenklich. Sollte man also gerade Kinder und Jugendliche vor diesen Verlockungen bewahren oder auch hierzulande dem sportlichen Charakter des Geschehens und den Leistungen der Spieler Rechnung tragen und die elektronische Spielart in den Rang einer anerkannten Sportart erheben?  60 Länder sprechen dem eSport diesen Status schon zu.

Experten zum Phänomen eSport

Diesen und weiteren Fragen stellen sich Aktive, Verantwortliche und ausgewiesene ExpertInnen im Rahmen eines Podiumsgesprächs. Einspieler und Live-Übertragungen liefern dabei authentische Einblicke in die Welt des eSports, so dass sich auch bisher distanzierte Betrachter der Szene ein fundiertes Urteil bilden können.

Um Anmeldung wird gebeten

Zur besseren Planung bitten die Veranstalter um Anmeldung bis zum 1. Juli 2016 unter esport@sportmuseum.de oder unter 0221-336090. Die Veranstaltung findet am 5. Juli 2016 um 18.30 Uhr im Deutschen Sport & Olympia Museum (Im Zollhafen 1, 50678 Köln) statt.

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