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veröffentlicht von Martin Lorber am 06. Juni 2016

BIU gründet eSport-Vereinigung

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Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU), verstärkt sein Engagement im eSport-Bereich. Mit der neuen Vereinigung eSports.BIU greift der BIU den Wunsch seiner Mitglieder auf, die Aktivitäten zu dem wichtigen Zukunftsthema eSport auszuweiten.

Ziel: Weitere Etablierung von eSport

Gemeinsam wollen die Mitglieder von BIU.Dev, BIU.Net und BIU künftig an der weiteren Etablierung von eSport in Deutschland arbeiten. So soll bei der Anerkennung als Sportart ebenso zusammengearbeitet werden, wie bei vereinfachten Visa für eSport-Athleten. Zudem soll das Thema eSport verstärkt aufgegriffen werden, um auf das große Potenzial hinzuweisen. Insgesamt versteht sich eSports.BIU als zentraler Ansprechpartner zum Thema für Politik, Gesellschaft und andere eSport-Akteure. Ich selbst nehme als Vertreter von Electronic Arts eine aktive Rolle in der eSports.BIU Vereinigung ein.

Bedeutung des eSport wächst weiter: esports.BIU als zentrale Plattform und Anlaufstelle

„Dem eSports gehört die Zukunft, weltweit wächst keine Sportart so rasant. Die Bedeutung des eSports ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen, und zwar nicht nur für Spieler und Zuschauer, sondern auch für die gesamte Games-Branche“, erklärt BIU-Geschäftsführer Dr. Maximilian Schenk das verstärkte Engagement. „Mit eSports.BIU bieten wir dem stark wachsenden Öko-System rund um Spiele, Wettkämpfe und Übertragungen eine zentrale Plattform zum Austausch und zur Willensbildung und sind gleichzeitig die zentrale Anlaufstelle zu allen relevanten Fragen zum Thema in Deutschland.“

Mitglieder von BIU.Dev, BIU.Net und BIU arbeiten Hand in Hand

eSports.BIU zählt bereits zum Start 13 Mitglieder: Dazu gehören Crytek, Yager, ActivisionBlizzard, Bandai Namco, Electronic Arts, Gameforge, Microsoft, Nintendo, Sony, Ubisoft und Wargaming. Aber auch Mitglieder von BIU.Dev und BIU.Net engagieren sich gleichberechtigt in der neuen Vereinigung, so gehören ESL (Turtle Entertainment) und Freaks 4U Gaming der Vereinigung an, zwei der international relevantesten Veranstalter von Ligen, Turnieren und Übertragungen. Alle Unternehmen, die wesentlich an der Produktion von eSport beteiligt sind, können sich bei eSports.BIU engagieren.

Sechsköpfiges Board koordiniert Aktivitäten – eSports.BIU Summit im Juli

Die Aktivitäten von eSports.BIU werden von einem sechsköpfigen Board koordiniert, dem Maxi Gräff von Microsoft, Michael Haenisch von Freaks 4U Gaming, Thomas Jaskiewicz von Ubisoft, Arne Peters von ESL, Tom Putzki von Wargaming und ich als Vertreter von Electronic Arts angehören. eSports.BIU wird darüber hinaus als Plattform auch den regelmäßigen Austausch mit eSport-Teams und -Clans sowie den weiteren Akteuren des eSport suchen. Bestes Beispiel hierfür ist der eSports.BIU Summit am 8. Juli 2016 am Rande der ESL One in der Kölner Lanxess Arena, an dem auch Vertreter von Schalke 04, dem VfL Wolfsburg und SK Gaming teilnehmen.

Mehr Informationen zum eSports.BIU Summit gibt es unter http://www.thebizcom.com/#!programm/cee5

Rasante Professionalisierung des eSport weiter vorantreiben

„Der eSport professionalisiert sich mit rasantem Tempo. In Deutschland wird das starke Interesse an eSports bisher eher ungläubig bestaunt als wirklich gestaltet. Mit eSports.BIU bringen wir die Akteure zusammen und können so das Thema eSport in Deutschland besser als bisher gemeinsam gestalten“, sagt Arne Peters, ESL und Mitglied des Boards von eSports.BIU. „Um eSports in Deutschland weiter zu stärken, wollen wir in den kommenden Monaten zu weiteren Akteuren des eSports-Ökosystems den Dialog aufnehmen“, sagt Peters.

eSport als Massenpänomen und Wirtschaftsfaktor

Mittlerweile fiebern etwa 300 Millionen Menschen weltweit bei Übertragungen von Computerspiel-Partien mit. Es gibt die unterschiedlichsten Disziplinen, die Top-Spieler kommen aus aller Herren Länder, wichtige Turniere finden auf der ganzen Welt verstreut statt und bieten erstaunlich hohe Preisgelder. Es gründen sich professionelle Teams und Organisationen. Organisiert werden müssen einheitliche Regelwerke und Fairplay-Standards. Um all diesen Entwicklungen Rechnung zu tragen halte ich die Gründung von eSports.BIU für wichtig und notwendig. Auch um eSport weiter gesellschaftlich zu verankern, die Bewährungsprobe zu bestehen und seine Anerkennung in Deutschland voranzutreiben.

Kommentare
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