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veröffentlicht von Martin Lorber am 04. April 2015

Der Deutsche Computerspielpreis in Berlin rückt näher

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Der Deutsche Computerspielpreis in Berlin steht in den Startlöchern. Nur noch wenige Tage, dann werden im Rahmen der Feierlichkeiten am 21. April 2015 die Preise in 14 Kategorien im Gesamtwert von 385.000 Euro verliehen. Doch abseits dessen ist in Berlin auch sonst in Sachen Games jede Menge los. Denn zeitgleich findet die International GamesWeek statt, die wie immer mit einem bunten, umfassenden Programm aufwartet:

Quo Vadis 2015 – Die Fachtagung mit Newcomer-Potential

So treffen sich standesgemäß die europäischen Games-Entwickler auf der Fachkonferenz Quo Vadis vom 21. bis 23. April. Allein 2014 zählte die Tagung gut 2.500 Besucher und hat sich in den letzten Jahren von alleine zu einem der größten Events und Konferenzen für games-relevante Themen entwickelt. Mit einem breiten Angebot an Diskussionsrunden, Vorträgen und Work-Shops bietet sie seit Jahren einen guten Überblick über die Trends und Entwicklungen der facettenreichen Industrie. Doch nicht nur die „Großkopferten“ geben sich ein Stelldichein. Ganz im Gegenteil: So werden neben dem üblichen Fachprogramm auch im Rahmen des Wettbewerbs „Best of Quo Vadis“ bis zu 15 New-Comer und Studenten im Kino International ihre Projekte vorzustellen. Eine Jury wird dann noch am gleichen Abend die Sieger küren.

A MAZE. – Das Festival der Indie Games-Szene

Um Indie Games und Digital Art geht es dann vor allem auf dem A MAZE. Festival . Das Event findet zum vierten Mal im Rahmen der Gamesweek statt. Hier treffen Indie-Entwickler, Gamer, Kreative und Medienkünstler, um gemeinsam in Work-Shops und Vorträgen auszutauschen. Auch ein eigener Award für die besten Indie Games erwartet die Besucher. Ein wirklich unverwechselbares Event, dass jede Menge Spass und Kreativität pur verspricht.

Das Gamefest – Pflichtbesuch für Computerspiel-Fans

Auch ein schon inzwischen fester Bestandteil der International Gamesweek ist das Gamefest im Deutschen Computerspielmuseum. Ein Pflichtbesuch für alle, die sich für digitale Spiele interessieren. Ein thematischer Schwerpunkt wird laut Veranstalter die Verbindung von Computerspielen und Theater sein. Die Schweizer Theatergruppe extraleben wird ihr Stück „Yet another world“ geben und die Zuschauer zu Mitspielern machen. Sehr spannend, wie ich finde. Darüber hinaus gibt es auch jede Menge musikalische Beiträge. Die 8-Bit-Musiker Desert Planet aus Finnland, der deutsche Hip-Hopper Rockstah und Elektro-Urgestein DJ Mijk van Dijk treten am 23.4 live auf und wollen zeigen wie sehr Games und Musik einander beeinflussen. Auch findet sich in diesem Rahmen wieder die „Nacht des nacherzählten Spiels“ und die Stiftung Digitale Spielekultur lädt zu ihren „Spielungen“ besonderer Computer- und Videospiele ein.

Da ich ja in diesem Jahr selbst ein Teil der Jury des Deutschen Computerspielpreises bin, werde ich vor Ort sein und mir einen hoffentlich umfassenden Eindruck machen können – vor allem auf der Quo Vadis. Ich bin gespannt auf viele interessante Vorträge und vor allem wie der Computerspielpreis nach der Generalüberholung ankommt. Vielleicht trifft man sich ja in Berlin.

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