Social Media Week Hamburg 2017
veröffentlicht von Martin Lorber am 03. März 2017

Social Media Week Hamburg 2017: Panel zu Transparenz in der Influencer-Arbeit

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Die Social Media Week Hamburg vom 27.Februar bis 3. März 2017 bietet etwa 150 Veranstaltungen und erwartet über 3.500 Teilnehmer. Sie ist damit Deutschlands größte Digitalkonferenz und bietet eine vielfältige Themenwoche mit zahlreichen Highlights und Fokusthemen rund um das Motto “Language and the Machine – Sprache trifft Technologie: Algorithmen und die Zukunft der Kommunikation.” Bei dem heute von 12 – 13 Uhr in der Markthalle Hamburg stattfindenden Panel Keine Werbung: Für mehr Transparenz in der Influencer-Arbeit sitze ich selbst auf dem Podium.

Influencer-Marketing fester Bestandteil heutiger Kommunikationsarbeit

Für Unternehmen wie EA sowie Agenturen ist die Zusammenarbeit mit Influencern und ihren Blogs, YouTube- und Instagram-Kanälen – mittlerweile Standard in der Kommunikationsarbeit. Allerdings halten sich nicht immer alle an die schon existierenden Regelungen zur korrekten Kennzeichnung der Ergebnisse dieser Zusammenarbeit. Diese ist nach wie vor durch wenig Routine und viel Verunsicherung geprägt.

EA führt verpflichtendes Kennzeichnungssystem ein

Damit die Rezipienten auf den ersten Blick erkennen können, ob es sich bei den jeweiligen Beiträgen (bspw. Let’s Plays auf YouTube oder Livestreams über Twitch) um redaktionelle Inhalte, Produktplatzierungen oder klassische Werbung handelt, hat EA ein eigenes verpflichtendes Kennzeichnungssystem eingeführt. Warum dies gut für alle Beteiligten ist, erläuterte ich schon im Rahmen meines Blogs in einem Audiokommentar.

Influencer-Arbeit: Allgemeine Standards sind sinnvoll

Allgemeingültige Standards würden allerdings zusätzlich beitragen, die teilweise herrschende Verwirrung unter den Beteiligten zu mindern. Die Aufgabe ist es also für klare aber auch angemessene Standards für die beteiligten Parteien zu sorgen. Auf der Bühne der Markthalle diskutiere ich darüber mit anderen Vertretern aus Agenturen, den Landesmedienanstalten, Juristinnen und Influencern.

Moderiert wird die Diskussion von Sarah Pust (pusteblumemedia). Folgende Experten debattieren:

  • Cornelia Holsten, Bremische Landesmedienanstalt, Direktorin
  • Djure Meinen, wildcard communications, Director Digital Relations
  • Nina Diercks, Rechtsanwältin, Anwaltskanzlei Diercks
  • Gaming-Bloggerin (angefragt)
  • Clara Moring, Bloggerin und Organisatorin der Bloggerinnenkonferenz blogst
  • Martin Lorber, Electronic Arts, PR Director und Jugendschutzbeauftragter

Ich freue mich auf eine spannende und gewinnbringende Diskussion. Über die Ergebnisse werde ich an dieser Stelle berichten.

Mehr Infos zur Social Media Week in Hamburg gibt es hier: https://socialmediaweek.org/hamburg/

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