Weil das Thema Computerspielsucht immer wieder aufkommt, hier erneut ein paar Thesen zum Thema.
veröffentlicht von Martin Lorber am 03. März 2016

Museum der digitalen Kultur eröffnet in Dortmund

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C64, Atari, Pong-Konsole – Retro-Fans werden jetzt hellhörig: Dortmund bekommt ein Museum der digitalen Kultur. Noch im Frühjahr diesen Jahres soll das Museum in Dortmund seine Pforten öffnen. DieAusstellung zeigt200 historische Heimcomputer und 250 Spielekonsolen, darunter zum Beispiel der Commodore 64, Atari-Modelle und Nintendo-Konsolen.

Das deutsche Museum der digitalen Kultur

Computer- und Videospiele können inzwischen auf eine lange Vergangenheit zurückblicken. Bereits Ende der 40er Jahre entstanden für alte Röhrenrechner erste Prototypen heutiger Spiele. 1968 erschien der weltweit erste Prototyp einer Videospielkonsole: die sogennannte Brown Box von Ralph Bear, die später (1971) als lizenziertes Produkt unter dem Namen Magnavox Odyssey erscheinen sollte.

Das Deutsche Museum der digitalen Kultur will künftig die Geschichte der Heimcomputer und Videospielkonsolen, sowie der dazugehörigen Computer- und Videospiele, mit einer Ausstellung visuell und interaktiv erlebbar machen. Die Ausstellung soll rund 700 Exponate, sowie 200 historische Heimcomputer und 250 Spielekonsolen auf über 2.000 Quadratmetern Fläche parat halten. Darunter natürlich der Commodore 64, sowie verschiedene Konsolen-Modelle von Atari oder Nintendo. An interaktiven Stationen können und sollen die Besucher die Geschichte der Heimcomputer und Spielekonsolen kennenlernen. Dabei werden die Ausstellungsstücke im Kontext der Geschichte gesetzt, um stets einen Bezug zur Gegenwart herzustellen.

Ein altes Zechengebäude wird zum Museum

Die Eröffnung des Deutschen Museums der digitalen Kultur soll in einem ehemaligen Zechengebäude noch im Frühjahr 2016 erfolgen. Initiator Christian Ullenboom kaufte zu diesem Zweck ein altes Zechengebäude mit 2.000 Quadratmetern Fläche und lässt es aktuell instand setzen. Ullenboom setzt dabei vor allem auf Hardware-Originale, denn auf die Spiele selbst und bietet damit nicht nur örtlich eine hervorragende Ergänzung zum Computerspielmuseum in Berlin. Ich freue mich auf die Eröffnung und schaue sicherlich mal vorbei.

Kommentare
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