BIU Grafik Gesamtmarkt Games 2016
veröffentlicht von Martin Lorber am 04. April 2017

Hohe Nachfrage nach Computer- und Videospielen: Umsatz in Deutschland wächst 2016 um 7 Prozent

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Im vergangen Jahr wuchs der Markt für digitale Spiele in Deutschland kräftig weiter. So wurden 2016 mit Games für Konsole, PC, Smartphone, Handheld und Tablet sowie den Gebühren für Online-Netzwerke 2,13 Milliarden Euro umgesetzt. Im Vergleich zu 2015 eine Steigerung von 7 Prozent.

Markt für digitale Spiele entwickelt sich stabil

Der BIU – Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware gab kürzlich auf Basis von Daten des Marktforschungsunternehmens GfK die Zahlen für das Jahr 2016 bekannt. Die wichtigste Erkenntnis: Der gesamte Markt, bestehend aus Video- und Computerspielen, Gebühren für Online-Netzwerke, Hybrid Toys sowie Spielekonsolen und Peripherie, entwickelte sich stabil: In diesem Bereich wurden in Deutschland auch 2016 2,9 Milliarden Euro umgesetzt. Der positive Trend der vergangenen Jahre setzte sich fort.

Spielekonsolen und Handhelds: Positive Impulse lassen hoffen

Sinkende Durchschnittspreise pro Konsole führten jedoch zu einem Umsatzrückgang im Bereich der aktuellen Spielekonsolen und Handhelds, die dennoch stark nachgefragt wurden. Außerdem lässt das kommende Jahr dank positiver Impulse wie überarbeiteter Modelle der aktuellen Konsolengeneration und der Veröffentlichung komplett neuer Geräte auf eine starke Entwicklung hoffen.

 BIU Grafik Gesamtmarkt Games 2016

Computer- und Videospiele: Umsatz wächst merklich

Computer- und Videospiele sowie Gebühren für Online-Netzwerke legten beim Umsatz um 7 Prozent auf 2,13 Milliarden Euro zu. Erstmals wurde so in Deutschland mit Spielen für PC, Konsole und Mobilgeräten die Schwelle von 2 Milliarden Euro durchbrochen. Mit dem klassischen Verkauf von Games für PC, Konsole und Mobilgeräte wird weiterhin der größte Umsatz erwirtschaftet: Rund 1,18 Milliarden Euro wurden letztes Jahr in diesem Marktsegment umgesetzt.

Hohe Dynamik des deutschen Games-Markts

Der Umsatz mit virtuellen Gütern und Zusatzinhalten ist wie schon in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Im Vergleich zum Vorjahr konnte dieser um 17 Prozent auf 659 Millionen Euro zulegen. Auch hier zeigt sich die hohe Dynamik des deutschen Spiele-Markts. Der klassische Verkauf von Games entwickelte sich weitgehend stabil und der Umsatz mit den virtuellen Gütern und Zusatzinhalten legte ebenso deutlich zu wie der Teilmarkt der Gebühren für Online-Netzwerke. Die Games-Branche nutzte die Digitalisierung dazu, neue Plattformen wie beispielsweise Smartphones zu erobern und dementsprechend neue Geschäftsmodelle etablieren.

Informationen zu den Marktdaten

Die verwendeten Daten basieren auf Erhebungen des GfK Consumer Panels, der GfK Entertainment und der GfK POS Measurement. Hierzu gehören unter anderem eine für die gesamte deutsche Bevölkerung repräsentative laufende Befragung von 25.000 Konsumenten zu ihren Einkaufs- und Nutzungsgewohnheiten bei digitalen Spielen sowie ein Handelspanel. Die Datenerhebungsmethoden erlauben einen einmaligen Einblick in den deutschen Markt für Computer- und Videospiele. Weitere Informationen und mehr Datenmaterial finden sich auf der offiziellen Homepage des BIU.

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