Girls'Day 1
veröffentlicht von Martin Lorber am 05. Mai 2016

Einblicke in die Games-Branche beim Girls’Day in Köln

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Jedes Jahr öffnen Unternehmen deutschlandweit am Girls’Day ihre Türen speziell für junge Mädchen und Frauen. Sie können dabei in Berufe aus Handwerk, IT, Technik und Naturwissenschaften schnuppern, in welchen Frauen seltener vertreten sind als Männer. Bei Electronic Arts in Köln warfen sieben junge Mädchen im Alter zwischen 11 und 14 Jahren einen Blick hinter die Kulissen. Kolleginnen zeigten ihnen wie der Arbeitsalltag bei EA abläuft und der Weg in die Branche zu meistern ist.

Ausgewogenheit ist wichtig

Computerspiele sind längst keine Männersache und junge Mädchen und Frauen auf dem Vormarsch. Fast die Hälfe aller Spieler in der digitalen Welt sind weiblich. Aber nicht nur als Nutzer gewinnen Frauen für das Medium “Videospiel” an Bedeutung. Die Produktion digitaler Spiele wird zunehmend auch von weiblichen Mitarbeitern verantwortet und gestaltet. Sei es in der Entwicklung, beim Design, im Vertrieb oder in der Vermarktung. Zwar arbeiten insgesamt immer noch mehr Männer als Frauen in der Spielebranche, aber der Trend zeigt in Richtung Ausgleich. Mittlerweile gibt es auch immer mehr weibliche Vorbilder in der Branche, wie Siobhan Reddy (Little Big Planet), Robin Hunicke (Journey) oder Jade Raymond (EA). Dies zeigt Wirkung: So sind beispielsweise im Cologne Game Lab bereits viele weibliche Studierende und Professorinnen zu finden.

Den Trend verstärken

Auch in diesem Jahr hielten wir es für eine gute Idee, mit EA in Köln am Girls Day 2016 teilzunehmen, um diesen Trend zu unterstützen. Und die Rückmeldung war wie erhofft äußerst positiv: Die ausgeschriebenen Plätze waren nach Minuten vergeben. Eigentlich kein Wunder, denn natürlich ist die Games-Branche äußerst reizvoll: Innovation, Technologie und Kreativität liegen so nah beieinander wie in kaum einem anderen Bereich. Dementsprechend viel gab es in den Abteilungen Recht, Produktmarketing, Handelsmarketing und Video-Entwicklung zu sehen:

Die 13-Jährige Isabella findet das Produktmarketing und die Rechtsabteilung besonders spannend. Bei Die Sims spielt Isabella gerne Einbrecher, wird aber ständig verhaftet und schließt deshalb für sich selbst eine Laufbahn als Diebin aus. Einen Beruf, der sich auf konstruktive Kreativität fokussiert, zieht die 13-Jährige deshalb eher für ihre eigene Zukunft in Betracht.

Isabellas gleichaltrige Freundin Mia hat es der kreative Bereich ebenfalls angetan. Am liebsten möchte sie in der Filmproduktion oder als Gestalterin arbeiten. Dabei ist für sie Game-Design ähnlich interessant wie Modedesign. Die Möglichkeit bei EA im Rheinauhafen dank des Girls’Day hinter die Kulissen blicken zu können, begeistert sie jedenfalls: “Ich finde es cool, denn ich spiele selbst auch Die Sims und wollte gerne wissen, wie das hier so abläuft.“

Die Arbeit der Data Collection and Licensing Group findet Mia besonders spannend. Diese arbeitet zwar von Köln aus, gehört aber zum Entwicklerteam von EA Kanada. Die Gruppe sorgt unter anderem dafür, dass Fähigkeiten, aktuelle Form und optische Besonderheiten der Fußballspieler in der FIFA-Reihe möglichst originalgetreu im Spiel projiziert werden.

Dank unseren Gästen war der Girls’Day 2016 für alle beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von EA spannend und kurzweilig. Vielen Dank dafür, umso mehr freue ich mich jetzt schon auf den Girls’Day 2017.

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