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veröffentlicht von Martin Lorber am 01. Januar 2017

Deutscher Computerspielpreis 2017 mit Rekord beim Preisgeld

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In den letzten Wochen und Monaten diskutierte die Branche um das Preisgeld des diesjährigen Deutschen Computerspielpreises (DCP). Der Bundestag beschloss, die Summe auf dem Niveau des Jahres 2016 einzufrieren und eine Eigenbeteiligung der Branchenverbände von 50 Prozent. Darüber entbrannte eine Diskussion um die mangelnde Wertschätzung des Mediums durch die Politik. Nun einigten sich BIU und GAME mit dem federführenden Bundesverkehrsministerium (BMVI). Nach 385.000 Euro (2015) und 470.000 Euro (2016) liegt das Gesamtpreisgeld beim Deutschen Computerspielpreis 2017 nun bei 550.000 Euro, unter Einberechnung der Unterstützungsleistungen sogar bei 640.000 Euro.

Deutscher Computerspielpreis 2017: Preisgelder der einzelnen Kategorien

2017 wird der Sieger des Hauptpreises “Bestes deutsches Spiel” 110.000 Euro plus ein Paket aus Medialeistungen erhalten. Für das “Beste Kinderspiel” und das “Beste Kinderspiel” werden nun 75.000 Euro in Aussicht gestellt. Die Kategorien Gamedesign, Innovation, Inszenierung, Serious Game, Mobilegame und Gamedesign werden mit 40.000 Euro dotiert.

Die Erhöhung des Preisgelds beim Deutschen Computerspielpreis 2017 ist aus meiner Sicht ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung und belegt die übergreifende gesellschaftliche Akzeptanz und Relevanz von Computerspielen.

 

 

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