Highlights

Aktuelle Beiträge

Über die Hochschule in die Games-Branche

27. November 2014, Martin Lorber

Die Games-Branche in Deutschland übt als Arbeitgeber eine große Anziehungskraft auf junge Berufseinsteiger aus. Hier trifft ein spannendes Hobby auf einen zukunftsträchtigen Wirtschaftszweig. Viele junge Menschen fragen sich, wie sie einen Fuß in die Branche bekommen und welche Ausbildung dafür von Nöten ist. Einen Königsweg dafür gibt es nämlich immer noch nicht. Ob Hochschulabsolventen oder enthusiastische Quereinsteiger – prinzipiell geht alles. Dieses Phänomen hängt nicht zuletzt mit der Tatsache zusammen, dass „Spielentwickler“ ein sehr weit gefächertes Berufsbild sein kann.

Generell lässt sich glaube ich schon sagen, dass Arbeitgeber in der Branche einen besonderen Wert auf praktische Kenntnisse (z.B. eigene Projekte) sowie ein gewisses Maß an Kreativität und Leidenschaft legen. Während Erstere natürlich bestens durch einen passenden Studiengang erlangt werden können, sind Kreativität und Leidenschaft ja nur in einem engen Rahmen formal lernbar. Hier stehen die Hochschulen vor der Herausforderung, den Studenten die formalen Fähigkeiten zu vermitteln und ihnen gleichzeitig Raum zur Entfaltung der eigenen Kreativität und Leidenschaft zu geben, diese sogar zu fördern. Idealerweise können Studenten schon während des Studiums ein eigenes Projekt-Portfolio aufbauen – einerseits im Rahmen von Kursen und andererseits über die „private“ Arbeit am eigenen Projekte während des Studiums.

Ein weiterer Vorteil des „geregelten“ Wegs über eine Hochschule ist die soziale Komponente. Sei es in Form der Kurse, die mit Ihren Milestones dafür sorgen, dass nicht bestimmte Zeiten eingehalten werden müssen, oder aber über das an der Uni aufgebaute Netzwerk. Kommilitonen und Lehrende bieten einen ersten Grundstock zum Austausch und weiteren Vernetzung, der im eigenen Werdegang ungemein hilfreich ist.

Obwohl wir in Deutschland hervorragende Beispiele wie das Gameslab Paderborn oder das Cologne Game Lab haben, die zeigen, wie es gut gemacht wird, möchte ich hier auch einmal ein Beispiel aus England vorstellen, auf das ich kürzlich gestoßen bin: die City University London. Neben der formellen Ausbildung und den informellen Netzwerken, bietet die Universität auch vielfältige Systeme zur Unterstützung und Finanzierung für Studierende und deren Projekte.

Die indirekteste Form der Unterstützung nennt sich “The Hangout” und stellt studentischen Firmengründern Arbeitsraum zur Verfügung um ihre Idee voranzubringen. Jeder Student oder Alumni der City University London kann hier unterkommen. Darüber hinaus haben sich in den Räumlichkeiten auch schon etablierte Start-Ups niedergelassen, mit denen sich die Studenten austauschen können.

Dann gibt es noch den “Cass Entrepreneurship Fund”, ein Finanzierungsprogramm im Stil von Dragon Den, einer Reality-Show, in der junge Unternehmer neue Geschäftsideen vor einer Gruppe von 5 Geldgebern, den 5 Drachen, präsentieren. Hierzulande wahrscheinlich die Sendung „Höhle des Löwen“. Ziel ist es, die Finanzierung der Umsetzung des Projekts abzusichern. Ein Beispiel für ein gamebezogenes Projekt, welches gefördert wurde, gibt das kurze Video am Ende des Beitrags.

Insgesamt ein interessantes Beispiel, wie private oder öffentliche Förderung der Branche oder der (digitalen) Start-Up-Kultur in Deutschland aussehen kann. Außerdem belegt es, zusammen mit den genannten Angeboten in Deutschland, dass sich die Hochschulen zunehmend auf die Bedeutung der Branche einstellen und dabei den notwendigen Spagat zwischen Praxis und Theorie sehr gut meistern.

Deutscher Entwicklerpreis erweitert Rahmenprogramm

24. November 2014, Martin Lorber

Als eine der ältesten Veranstaltungen der deutschen Games-Branche findet am 18. Dezember in Köln der Deutsche Entwicklerpreis 2014 (DEP 2014) statt. Seit nunmehr 11 Jahren werden zum Ende eines Jahres im Rahmen des DEP herausragende Spiele ausgezeichnet, die im letzten Jahr in Deutschland erschienen sind. Wichtigstes Kriterium der prominent besetzten Fachjury ist nicht der kommerzielle Erfolg der Nominierten, sondern neue Spielideen, technische Innovationen und spielerische Qualitäten.

In diesem Jahr wird im Rahmen des DEP erstmals mit dem Entwickler Summit eine Fachkonferenz zu aktuellen Trends und Themen der Branche stattfinden. Neben vielen weiteren Rednern, vervollständigen Gunnar Lott, Silja Rheingans, Sabine Hahn, Prof. Dr. Jörg Müller-Lietzkow und Prof. Dr. Linda Breitlauch das Programm der Konferenz. Einen Überblick zu den Sprechern und ihrer Themen können sich alle Interessierten hier machen um sich bei Gefallen direkt hier Tickets zu besorgen.

Meine Teilnahme an der Veranstaltung steht auch schon fest. Allerdings werde ich diesmal weniger mit Worten, als mit Musik (hoffentlich) glänzen. Eröffnet wird der DEP 2014 nämlich schon am 17. Dezember mit dem „Game Music Live Jam“ im Kölner Harbour Club. Hier spielen Live-Musiker aus der Branche (auch ich werde mit meinem Kontrabass dabei sein) vor Gästen, Jury und Nominierten.

Digitale Spiele in Bibliotheken

19. November 2014, Martin Lorber

Dank seiner mannigfaltigen Ausprägungen hat das digitale Spiel das Medienrepertoire unserer modernen Gesellschaft auf vielfältige Art und Weise ergänzt und erweitert. Wie auch Bücher oder Filme, können digitale Spiele sowohl als narratives Medium der Unterhaltung, als auch in Form von Newsgames oder E-Learning-Programmen zur Information dienen. So verwundert es nicht, dass in den letzten Jahren verstärkt digitale Spiele, wie auch andere Medien, in vielen Bibliotheken bereitgestellt werden.

Dabei scheinen viele Bibliotheken noch nicht ganz sicher zu sein, wie mit dem „neuen“ Medium umgegangen werden soll. Es fehlt an einer konkreten „Gaming-Strategie“. Oft werden digitale Spiele lediglich als Marketinginstrument angesehen, mit dem versucht wird buchferne (junge?) Zielgruppen an das Thema Bücher heranzuführen. Sie quasi in die Bibliotheken zu locken. In meinen Augen verschenktes Potential. Computer- und Videospiele sollten ein eigenständiges Thema innerhalb der Bibliotheken sein, dem die gleiche Relevanz zugesprochen wird, wie Büchern oder Filmen. Nur so können Bibliotheken auf die gesellschaftlichen Entwicklungen reagieren und ihr Konzept zukunftssicher aufstellen.

Für alle die sich mit dem Thema befassen möchten hat Christoph Deeg ein interessantes Buch mit dem Namen „Gaming und Bibliotheken“ zusammengestellt. Es richtet sich vor allem an Leser, die sich vielleicht mit den Gedanken tragen digitale Spiele in Bibliothek zu integrieren, sich aber nicht so wirklich mit dem Medium auskennen. Diesen sollen die Berührungsängste mit Games und Co. genommen und ein Grundverständnis für diese Medien gegeben werden. Auf 168 Seiten erklärt Deeg Begrifflichkeiten, beschreibt die Gaming-Kultur und stellt die verschiedenen Plattformen vor. Alles leicht verständlich und vor allem für „Einsteiger“ interessant. Doch auch videospielaffine Bibliothekare kommen mit dem Buch auf ihre Kosten. Denn der Autor stellt Ansätze vor, wie Spiele adäquat in das Bibliothekskonzept eingebunden werden können und gibt ganz konkrete Beispiele für bewährte Veranstaltungen.

Sicherlich eine interessante Lektüre für alle, die überlegen das Medium digitales Spiel artgerecht in „ihre“ Bibliothek zu integrieren. Alle die sich noch nicht mit dem Gedanken tragen, sollten es trotzdem lesen. Vielleicht kommen Sie ja auf den Geschmack.

Weitere Links zum Thema:

www.christoph-deeg.de

Lesenswert #84: Gewalt und Moral in Spielen

17. November 2014, Martin Lorber

In der Rubrik „Lesenswert“ möchte ich Ihnen auch heute wieder spannende Beiträge, Artikel und Meinungen zum Thema „Spielkultur in Deutschland“ vorstellen. Wie immer freue ich mich über alle Hinweise zu weiteren Links und Veröffentlichungen per E-Mail oder über die Kommentarfunktion.

Rote Linien in Spielen

Ein sehr interessanter Artikel auf gamesindustry.biz. Hier sprechen Leute, wie Warren Spector, die sich mit dem Medium auskennen, es verstehen und es sehr schätzen über Gewalt und Moral in digitalen Spielen. Die dabei vertretenen Meinungen sind alle unaufgeregt und nachvollziehbar.

http://www.gamesindustry.biz/articles/2014-10-24-are-there-lines-games-shouldnt-cross?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=european-daily

Religion in Spielen

Michael Schulze-Glaser mit einem neuen Video auf seinem sehr interessanten YouTube-Kanal zum Thema Religion und Games. Sehenswert.

Kreativität durch Spiele

Das Wired-Magazin über digitale Spiele und Kreativität. Als produktiver Akt statt Akt des Konsums schaffen digitale Spiele bei ihren Konsumenten eine kreative und verspielte Sicht auf die Welt. Natürlich sehr verkürzt gesagt. Schön zu lesen!

https://www.wired.de/collection/latest/videospiele-machen-uns-zu-kreativen-revolutionaeren

Lernfähig durch Spiele

Interessante Studie zur Verbesserung der Lernfähigkeit durch actionreiche digitale Spiele. Resultat: Regelmäßige Spieler können viele Sachen nicht per se besser, sondern stellen sich schneller auf Besonderheit einer Aufgabe ein. Die Welt berichtet.

Staatsministerin für Kultur und Medien trifft Gamesbranche

14. November 2014, Martin Lorber

Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien, Fotograf Christof Rieken

Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien, Fotograf Christof Rieken

Monika Grütters als neue Staatsministerin für Kultur und Medien, haben Akteure aus dem Bereich digitale Spiele und Frau Grütters versucht einen gemeinsamen Termin zu finden, um sich zu kulturpolitischen Aspekten der Computerspielewirtschaft auszutauschen. Da es erfahrungsgemäß immer schwierig ist, die Terminlage vieler Beteiligter abzustimmen, ist es umso erfreulicher, dass nicht zuletzt dank des Deutschen Kulturrats Ende Oktober endlich ein gemeinsamer Termin gefunden werden konnte.

Teilnehmer des Gesprächs waren, Prof. Dr. Malte Behrmann (BBW Hochschule), Prof. Dr. Linda Breitlauch (Hochschule Trier), Felix Falk (Geschäftsführer der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK)), Arne Gels (Zone 2 Connect), Khaled Helioui (Bigpoint), Dr. Maximilian Schenk (BIU) und Torsten Unger (GAME). Ziel des Gesprächs war es, auszutarieren, wie die Erfolgsgeschichte von digitalen Spielen als tragende Säule der Medienwirtschaft fortgesetzt werden kann und wie die Politik die kulturelle Bedeutung und die kulturellen Chancen digitaler Spiele unterstützen kann.

Allen Teilnehmern ging es um einen offenen Meinungsaustausch zu kulturpolitischen Aspekten der Computerspielewirtschaft. Besonders Dr. Maximilian Schenk (BIU) begrüßte den fruchtbaren Austausch mit der Ministerin: „Deutschland hat als Produktionsstandort für Computer- und Videospiele großen Nachholbedarf. Deshalb war es wichtig mit Frau Grütters über die deutsche Entwicklerlandschaft, den Markt und die Möglichkeiten unseres Mediums, seine heutige Bedeutung und welche kulturell und gesellschaftlich relevanten Inhalte es vermitteln kann, zu sprechen.“

Die Beauftragte für Kultur und Medien zeigte sich sehr offen und interessiert an dem Thema und sah viele Ansätze, um die digitale Spielkultur zu unterstützen. Darauf wie dieser Support konkret aussehen wird, dürfen wir gespannt bleiben. Ein weiteres wichtiges Ergebnis noch zum Schluss: Das BKM hat wieder am Beirat der Stiftung Digitale Spielekultur teilgenommen, nachdem es seinen Sitz vor wenigen Wochen hatte ruhen lassen. Weiter so!

Gametreff NRW

12. November 2014, Martin Lorber

Spannende Networking-Events zu interessanten Themen und mit netten Leuten kann es gar nicht genug geben. Gerade auf lokaler und regionaler Ebene sind sie wichtig, um die Branche am Standort zusammenzubringen und diesen durch den gemeinsamen Austausch zu stärken. Für diesen Zweck haben der Mediencluster NRW und der Spieleentwicklertreffen NRW, in Kooperation mit der Film- und Medienstiftung NRW, den Gametreff NRW ins Leben gerufen. Dieser soll – aufmerksame Leser werden es anhand der Namen der Beteiligten schon ahnen – insbesondere die Gamesbranche in Nordrhein-Westfalen abdecken.

Der erste Gametreff NRW findet am 27. November 2014 in der Filmwerkstatt in Düsseldorf statt. Rahmenthema der Auftaktveranstaltung: Gameplay. Anhand internationaler und aktueller Projekte aus NRW sollen Fragen wie „Wie bietet man dem Spieler ein umfassendes Erlebnis unabhängig von der Plattform an?“, „Welche Erfahrungen wurden damit gemacht?“ und „Wie kann ein AAA Spiel auf ein mobile device portiert werden?“ beantwortet werden. Um die Diskussion zu dem Thema einzuleiten, konnte Cyril Voiron von Blue Byte für einen kleinen Vortrag gewonnen werden.

Um 18:30 Uhr geht’s los. Auch wenn die Teilnahme an der Veranstaltung kostenfrei ist, bitten die Veranstalter zur besseren Planung um eine Anmeldung bis zum 20.11.2014 an events@medien.nrw.de.

Donnerstag, 27. November 2014 um 18.30 Uhr

Filmwerkstatt Düsseldorf, Birkenstr. 47, 40233 Düsseldorf

Hessisches Gesprächsforum Medien: „Chancen der SPIELE-Gesellschaft“

10. November 2014, Martin Lorber

Warum sind Serious Games sowie die Verknüpfung aus „Spielen“ und „Lernen“ ein wichtiger Innovationstreiber der digitalen Wirtschaft? Dieser Frage geht die Veranstaltung „Gaming Society – Chancen der SPIELE-Gesellschaft“ am heutigen 10. November in Frankfurt am Main nach. Im Rahmen der „Future Convention“, einer Plattform für den Austausch von Zukunftsideen zwischen jungen Talenten und der Wirtschaft, lädt die Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen) gemeinsam mit dem GAME Bundesverband der deutschen Gamesbranche zur Diskussion ein.

Die Veranstaltung soll aufzeigen, welches Potential in dieser Branche brachliegt und wie dieses von der Gesellschaft und der Wirtschaft genutzt werden kann. Die Referenten möchten Impulse liefern, was Spiele leisten können und warum digitale Spiele der Innovation förderlich sind. Die thematische Bandbreite reicht dabei von den Potentialen und Herausforderungen digitaler Spielen für Gesellschaft, Bildung und Wirtschaft, über Games im Gesundheits- und Bildungsbereich, bis hin zu Fragen des Jugendschutzes.

Sicherlich eine interessante Veranstaltung, nicht nur für Interessierte aus dem Großraum Frankfurt. Wer einen genauen Blick auf das Programm werfen möchte, kann das hier tun. Die Teilnahme an der Gaming Society und der Future Convention sind kostenfrei. Anmelden kann man sich hier.

#cnight in Berlin

07. November 2014, Martin Lorber

In Form der Digitalen Agenda hat die Bundesregierung einen Plan erarbeitet, mit dem sie die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands im Transformationsprozess absichern und die digitale Teilhabe der Bürger voranbringen möchte. Um diese zu diskutieren hat die CDU, das cnetz und die MIT am 05.11. zur ersten #cnight nach Berlin eingeladen. Hier konnten Politik, Fachleute, Vertreter aus Wirtschaft und Gesellschaft über die Chancen und Herausforderungen der digitalen Transformation sprechen. Auch ich hatte die Ehre teilzunehmen.

Vorab: Die Veranstaltung zeigte ziemlich beeindruckend, dass das Thema „Digitale Agenda“ bei der CDU wohl ganz oben auf der Tagesordnung steht. Immerhin war die Bundeskanzlerin gleich mit drei ihrer Minister dabei: dem Innenminister Thomas de Maizière, dem Minister für digitale Infrastruktur Alexander Dobrindt und dem Chef des Bundeskanzleramts Peter Altmaier. Mit ihnen diskutierten eine ganze Reihe von Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft, unter anderem Oliver Samwer von Rocket Internet, Eduard Sailer, der Geschäftsführer Technik bei Miele, Lena-Sophie Müller, die Geschäftsführerin der Initiative D21 und Heinz-Peter Meidinger vom Deutschen Philologenverband.

Peter Tauber, Generalsekretär der CDU und Jens Kosche, Geschäftsführer von EA Deutschland, bei einer Partie FIFA15

Peter Tauber, Generalsekretär der CDU und Jens Kosche, Geschäftsführer von EA Deutschland, bei einer Partie FIFA15

Dementsprechend glücklich waren die Organisatoren, Peter Tauber (Generalsekretär der CDU), MdB Thomas Jarzombek und Prof. Dr. Jörg Müller-Lietzkow von der Uni Paderborn und Vorstand des Vereins cnetz, sowie Carsten Linnemann, dem Bundesvorsitzender der CDU-Mittelstandsvereinigung. Die ersten drei genannten sind ja bekannt dafür, dass sie sich persönlich und beruflich für das Thema Gaming interessieren. Sicherlich ein Grund, dass wir als EA eingeladen wurden, uns dort zu präsentieren.

Wie das bei solchen Veranstaltungen so ist, konkrete Ankündigungen gab es keine, aber das sich die politische Prominenz sich dermaßen intensiv mit dem Thema digitale Agenda beschäftigt, ist ein guter und großer Schritt in die richtige Richtung.

Was Angela Merkel gesagt hat, kann man hier sehen. Insgesamt standen eher grundsätzliche Themen wie Netzausbau, Fachkräftemangel, Unterstützung von Startups, Cyberkriminalität, Bürokratieabbau und Datenschutz im Vordergrund. Aber auch das Thema Gaming wurde auf dem Podium diskutiert. Der Chef des ehrwürdigen Philologenverband Heinz-Peter Meidinger bestätigte, dass man sich beispielsweise anlässlich der gamescom positiv zum Thema digitale Spiele geäußert habe und dass man die Chancen von Computerspielen im Unterricht sehe: „Die Grundsatzdiskussionen, die wir vor zehn Jahren geführt haben, was bringen Computer im Unterricht und welche Effekte hat das, die sind vorbei, die Chancen und Möglichkeiten digitaler Bildung sind unbestritten … das Ende des Kreidezeitalters an den Schulen ist eingeläutet“, so sein Fazit. Bundesminister Dobrindt merkte an, dass die aktuelle Trendwende weg vom Eigentum, hin zu Nutzung nicht den Ausstieg der Marktwirtschaft bedeutet. Hier müsse man neue, clevere Ideen und Konzepte fördern, die für Wirtschaft und Kunden attraktiv sind. Eine Entwicklung, die auch die Gamesbranche in den nächsten Jahren sicherlich beschäftigen wird.

Wie es bei solchen Veranstaltungen so ist, konkrete Ankündigungen gab es keine, aber das sich die politische Prominenz dermaßen intensiv mit dem Thema digitale Agenda beschäftigt, ist ein guter und großer Schritt in die richtige Richtung.

Bei dem anschließenden Get-Together hatten viele an unserem Gaming-Stand großen Spaß, wie man hier gut sehen kann. Und bevor jemand fragt…Leider konnte die angestrebte Partie FIFA15 mit der Bundeskanzlerin nicht stattfinden. Wahrscheinlich wollte sie mich nicht beschämen. :-)

Weitere Links zum Thema:

Spiegel Online mit einem Artikel zu dem Thema

Zusammenfassung der #cnight auf CDU.TV.